Yogamatte Test-Übersicht & Vergleich: Die besten Gymnastikmatten

Die Auswahl an Yogamatten auf dem Markt ist gewaltig, als Anfänger fühlt man sich beim Anblick der vielen verschiedenen Größen, Materialien und Preisklassen rasch überfordert. Aus diesem Grund haben wir in unserem großen Yogamatten-Ratgeberverschiedenste Modelle verglichen und anschließend in einem umfangreichen Vergleichsbericht zusammengefasst, worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine Yogamatte kaufen.

Yogamatte Vergleich 2019

Letzte Aktualisierung am: 23.03.2019

Eine erste Orientierung beim Kauf:
• Bestseller und Kundenbewertungen von Amazon
• Yogamatte Test 2019 bei unabhangigen Tests
• Die besten Yogamatte im Vergleich 2019 von Vergleichsportalen
• Aktuelle Yogamatte Testsieger 2019 von Test-Institutionen wie z.B. Stiftung Warentest im Vergleich

Welche Yogamatte & Gymnastikmatte ist die richtige für mich?

71oBaDy5UCL._SL1400_Egal ob Yoga, Pilates, Übungen für Bauch Bein Po oder die gute alte Gymnastik, eine ausreichend dicke und rutschfeste Unterlage ist beim Training das Um und Auf, um unnötige Belastungen der Gelenke oder gar Verletzungen zu vermeiden. Abgesehen davon spielen die Kriterien wie Größe, Dicke und Oberflächenbeschaffenheit auch in Bezug auf andere Aspekte eine wesentliche Rolle. Einen einzigen Sieger auf der Yogamatten Bestenliste kann es aus diesem Grund nicht geben. Wer eine Yogamatte kaufen möchte, sollte sich vorher im Detail mit seinen Bedürfnissen auseinander setzen.

Welche Art von Yoga übe ich?

Je dynamischer sich die Yoga-Übungen gestalten, desto weicher und rutschfester sollte auch die Matte sein. Für Übungen im Stehen, wie dem Krieger, dem Herabschauenden Hund oder dem Sonnengruß, ist eine relativ dicke, griffige Matte erforderlich, auf der die Gelenke geschont werden und auf der man nicht wegrutschen kann.

Für Balance-Übungen darf die Yogamatte nicht zu dick sein, da vor allem Yoga-Einsteiger auf einer zu weichen Unterlage schnell das Gleichgewicht verlieren. Für Meditationen allerdings sollte die Matte wiederum nicht zu dünn sein, damit man auch längere Zeit bequem darauf liegen oder sitzen kann und vor der Kälte des Bodens geschützt ist. Für Entspannungsübungen und Relax-Yoga zeigt sich eine flauschige Matte mit einer wollig-warmen Oberfläche ideal, die bei schweißtreibenden Asanas jedoch schnell unhygienisch wird.

Im direkten Vergleich fanden wir heraus, dass außerdem auch die Größe der Gymnastikmatte eine entscheidende Rolle spielt. Vor allem bei Übungen, die im Liegen durchgeführt werden, stießen kleine Yogamatten rasch an ihre Grenzen und der Knie landete schnell einmal auf dem harten Boden neben der Matte.

Wo werde ich meine Übungen hauptsächlich durchführen?

61wv5qbOYcL._SL1400_Die Größe der Fitnessmatte spielt allerdings nicht nur beim Üben eine Rolle, sondern auch beim Transport. Aus diesem Grund ist beim Kauf einer Yogamatte auch darauf zu achten, wo sie zum Großteil im Einsatz sein wird. Für die Mitnahme ins Yogastudio oder für häufiges Her- und Wegräumen empfiehlt sich eine kleine, leichte, Matte von Yogistar oder Piloga.

Wer zu Hause jedoch über den Luxus eines Fitnessraums verfügt oder im Wohnzimmer ausreichend Platz hat, um die Yogamatte dauerhaft liegen zu lassen, kann auch eine größere und schwere Yogamatte kaufen, wie zum Beispiel die herrlich bequemen Gymnastikmatten von Airex, auf deren riesiger Fläche sich jeder noch so ambitionierte Yogi garantiert austoben konnte.

Möchte ich meine Yogamatte auch noch für andere Dinge verwenden?

Beim Stichwort Airex fällt der Gedanke, die Yogamatte auch noch für Übungen abseits von Asanas zu verwenden, denn Airex ist in erster Linie ein Hersteller von Gymnastikmatten. Der Unterschied zwischen Yogamatten und Gymnastikmatten liegt in der Beschaffenheit des Materials.

Gymnastikmatten sind dicker und meist nicht aus natürlichen Materialien gefertigt. Klassische Muskelübungen wie Liegestütz, Strecksprünge oder Crunches erfordern eine bessere Federung als der Großteil der gewöhnlichen Asanas und die Hautfreundlichkeit ist nicht so bedeutend, da sie meist mit Schuhen betreten werden und kaum Übungen im Liegen durchgeführt werden.

Yogamatten sind dünner, um das Gleichgewicht leichter halten zu können und Matten, die in erster Linie für Mediationen gedacht sind, erwiesen sich oft nicht als rutschfest genug. Wer also auf seiner Sportmatte auch Bauch Bein Po Übungen absolvieren möchte, sollte auf eine ausreichende Federung achten.

Nach welchen Kriterien entscheide ich mich für die richtige Yogamatte?

Wie bei jedem Fitnessgerät muss auch eine Yogamatte auf den ersten Blick Sympathie erwecken, um darauf üben zu wollen. Ist man mit seiner Entscheidung nicht zufrieden, steht die Matte bald ungenutzt in einer Ecke und dafür sind auch die günstigen Fitnessmatten noch zu teuer. Ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Vergleichsiegers war auch das Design. Die Yogamatte musste uns einfach gefallen. Da dies jedoch sehr subjektiv ist, möchten wir hier gar nicht weiter darauf eingehen, sondern uns auf jene Kriterien konzentrieren, für deren Bewertung eine gewisse Erfahrung notwendig ist.

Oberfläche

51a4CbhbkbL._SL1000_Je nachdem, ob bei den geplanten Yoga-Übungen viel Schweiß fließt, ist eine waschbare Yogamatte oder zumindest eine Matte mit abwischbarer Oberfläche zu empfehlen. Die Oberfläche einer Yogamatte sollte hundertprozentig rutschfest sein, sowohl auf der Ober-, als auch auf der Unterseite. Dies sieht bei vielen Yogamatten auf den ersten Blick so aus, in die Reihe der Sieger schaffen es aber nur jene, die auch mit feuchten Händen und Fußsohlen noch sicheren Halt bieten.

Manche Kunden, die Yoga hauptsächlich zur Entspannung ausübten, griffen gerne auf die Yogamatten aus weichem Stoff zurück, wie zum Beispiel die Yogistar Natur aus Bio-Schurwolle. Kuschelig weich gibt sie das Gefühl, bei der Meditation auf Wolken zu schweben und die Schafwolle absorbiert laut Kundalini-Yoga das störende Erdmagnetfeld der Erde. Yogamatten aus Stoff bzw. Wolle können natürlich nass werden, man sollte sie jedoch aus hygienischen Gründen nicht regelmäßig mit Schweiß tränken. Für Bikram-Yoga sind sie aus diesem Grund definitiv nicht geeignet.

Mobilität

Größe und Gewicht der Yogamatte beeinflussen maßgeblich ihre Mobilität. Liegt die Yogamatte hauptsächlich zu Hause und ist vielleicht sogar genügend Platz vorhanden, damit sie nach der Yoga-Session nicht unbedingt werggeräumt werden muss, kann die Entscheidung schon mal auf ein riesiges Modell, wie zum Beispiel von Airex, fallen. Große und dicke Matten sorgen für optimale Stütze und geben ausreichend Freiraum für dynamische Asanas.

Wer seine Yogamatte jedoch regelmäßig im Schrank verstauen möchte oder Yoga im Fitnessstudio betreibt, sollte eine leichte, dünne Yogamatte kaufen. Ideal für den häufigen Transport ist zum Beispiel die nicht einmal 2 Kilogramm schwere Yoga Travel Mat von Jade. Auch die dünnen und flexiblen Matten von Yogistar oder Manduka konnten überzeugen. Auf die Bestenliste in Bezug auf Mobilität schafften es vor allem jene Gymnastikmatten, die inklusive Transportband geliefert wurden.

Größe

Die ideale Größe einer Yogamatte hängt nicht nur von der Körpergröße des Yogis ab, der darauf übt, sondern auch von der Art der Asanas. Gemäßigtes Yoga wie zum Beispiel Hatha oder Sivananda erfordert weniger Platz, als dynamische Arten wie Ashtanga oder Power Yoga. Für den Gebrauch zu Hause reicht meist eine kleinere Matte aus, da es den Großteil nicht störte, wenn Knie oder Fuß einmal über den Rand der Matte ragten. In einem Fitnessstudio mit vielleicht kaltem und nicht ganz sauberem Boden kann eine große Yogamatte allerdings von Vorteil sein.

Bekannte und günstige Hersteller

Viele Sport- und Fitnessunternehmen haben Yogamatten mittlerweile in ihr Sortiment aufgenommen. Im Vergleich zählen jedoch vor allem jene zu den besten Modellen, deren Marke sich auf die Herstellung von Fitnessmatten oder Yoga-Zubehör spezialisiert ist.

Asana Yogamatten

Die einfachen Asana Yogamatten sind aufgrund ihres günstigen Preises ideal für Einsteiger. Mit rund 15 Euro ist nicht viel vertan, auch wenn der angehende Yogi nach einigen Monaten beschließt, doch nicht in die Welt der Mudras und Asanas eintauchen zu wollen. Die Asana Yogamatten sind in mehreren hübschen Farben erhältlich, an der Materialqualität merkten manche Kunden jedoch, dass sie hier ein günstiges Modell in Händen hielten.

Die Yogamatte war nicht so anschmiegsam und angenehm auf der Haut, das Material wirkte irgendwie künstlich (was PVC ja auch ist). Wer allerdings ein Handtuch über seine Yogamatte breitet, hat dieses Problem im Handumdrehen beseitigt.

Für langjähriges und häufiges Üben würden wir jedoch zu einer qualitativ hochwertigeren Yogamatte raten.

Yogistar

Yogistar Pro im TestYogistar zählt weltweit zu den bekanntesten Marken für den Vertrieb von Yoga Produkten aller Art. Neben Yogamatten gibt es im Shop von Yogistar auch Yogablöcke, Yogagurte, Yogakleidung, Taschen für die Yogamatten, Meditationskissen, Meditationsuhren, Yoga-Musik, Yoga-Literatur und sogar Räucherwerk und Massageliegen.

In vielen verschiedenen Farben und Materialien erlebt man die Yogamatten von Yogistar durchwegs optisch ansprechend und absolut praxistauglich. Die Marke darf sich unserer Meinung nach also zu Recht als stilbewusste und kompetente Yoga-Marke bezeichnen.

Jade

Bestehend aus natürlichem Kautschuk sind die Yogamatten von Jade frei von PVC, Schwermetallen oder anderen Schadstoffen und absolut umweltverträglich. Alle Modelle von Jade sind noch dazu in den USA hergestellt und entsprechen in Produktion und Vertrieb den US-amerikanischen Richtlinien in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Bei den Yogamatten der Marke Jade hat uns vor allem die Jade Travel Mat angesprochen. Diese praktische Sportmatte zeichnet sich in erster Linie durch ihre hervorragende Mobilität aus. Mit einem Gewicht von 1,6 Kilogramm kann sie überall hin mitgenommen werden und wäre somit für das Yoga-Camp in Indien die ideale Wahl.

Manduka

Die Marke Manduka aus den USA zählt zu den bekanntesten unter den Yogamatten. Matten von Manduka zeichnen sich durch eine extrem feste Struktur aus, die eine bestmögliche Dämpfung garantiert. Die Manduka Matten sind oft im Profi-Bereich der Yoga-Studios sind anzutreffen und werden auch von vielen Yoga-Trainern empfohlen. Gemäß dem Versprechen von lebenslanger Garantie können sich ambitionierte Yogis bei Manduka auf langjährig gleichbleibende Qualität verlassen.

Ökologisch korrekt verwendet Manduka ausschließlich nachhaltige und biologische Materialien, die umweltverträglich recyclebar sind und emissionsfrei verarbeitet werden können. Aus diesem Grund kommen bei den Manduka-Matten ausschließlich Stoffe wie Baumwolle, Seide und Naturkautschuk zum Einsatz.

Magic Carpets

Bei den Magic Carpets im Design einer kalifornischen Künstlerin sprachen einige Kunden von Liebe auf den ersten Blick. Die wunderschönen Matten sind nicht nur herrlich zu benutzen, sondern auch eine außergewöhnliche Augenweide. Großflächige Prints aus eleganten Blütenornamenten mit harmonischen Formen in satten Farben, sowie indianisch inspirierte Muster wirken friedvoll und beruhigend. Die hochwertigen Materialien der Magic Carpets sind ausnahmslos natürlichen Ursprungs und frei von jeglichen Inhaltsstoffen, die unverträglich oder umweltschädigend sein könnten.

Liforme Yogamatte

Die Liforme Yogamatte zeichnet sich nicht durch Material oder Form, sondern durch ihre Oberfläche auf. Eine gefinkelte Kombination aus den Symbolen von OM, dem Lotus und Shivas Dreizack ergibt ein zielsicheres Navigationssystem für jede Yoga-Übung. So wissen auch Einsteiger dank der Orientierungspunkte von Anfang an, wo sie beim Herabschauenden Hund die Zehen platzieren müssen und wie weit die Beine beim Krieger auseinander stehen sollen.

Entworfen wurde die Liforme Yogamatte von einer Gruppe erfahrener Yogalehrer, die ständig an der perfekten Ausrichtung ihrer Schüler arbeiteten. So ist die Liforme Yogamatte auch für Fortgeschrittene interessant, um vor allem beim exakt auszuführenden Iyengar Yoga auf der rutschfesten und weichen Yoga-Unterlage ihre Haltung zu korrigieren.

Was wurde verglichen?

Unsere Yogamatten wurden sowohl auf optimale Praktikabilität als auch auf Materialqualität und Optik verglichen.

Nach welchen Kriterien wurden die Yogamatten bewertet?

Da uns Yogamatten auch gefallen müssen, um auf ihnen zu üben, galt unser erster Blick der Verarbeitung und dem Design der Matte. Als nächstes achteten wir auf Qualität und Haptik des Materials, wobei auch die umweltschonende Herstellung und die Verwendung biologischer und schadstofffreier Inhaltsstoffe im Vordergrund standen.

Zu den wichtigsten Punkten zählten Rutschfestigkeit und Dicke bzw. Federung der Yogamatte. Diese drei Kriterien sind für die Gesundheit der Yogis verantwortlich, denn wenn Gelenke und Wirbelsäule nicht ausreichend geschont und gestützt werden, kann Yoga für die Gesundheit mehr schaden als nützen. Die Rutschfestigkeit der Yogamatte wurde sowohl in trockenem, als auch in feuchtem Zustand überprüft.

Das letzte Kriterium galt der Mobilität der Sportmatte. Zu den besten Modellen zählten wir hier ausschließlich jene, die maximal 2 Kilogramm auf die Waage brachten, sich leicht zusammen rollen ließen und mit einem Transportband fixiert werden konnten.

Welche Vor- und Nachteile von Fitnessmatten gibt es?

Airex Corona im TestGrundsätzlich sollte jeder Yogi, egal ob zu Hause oder im Studio, auf einer Yogamatte üben. Die weichen, federnden Matten schonen die Gelenke, schützen vor der Kälte des Fußbodens und sorgen für sicheren Halt bei diversen Asanas. Im Vergleich zu einer Gymnastikmatte punktet eine Yogamatte mit mehr Stabilität aufgrund geringerer Dicke. Einziger Nachteil liegt in den Kosten: Eine hochqualitative Yogamatte liegt preislich bei etwa 50 Euro und sollte daher nur angeschafft werden, wenn sie auch regelmäßig benutzt wird.

Wo kaufe ich am besten meine Yogamatte?

Yogamatten sind im Online-Handel als auch in diversen Sportgeschäften erhältlich. Um eine hochwertige Yogamatte zu kaufen, ist der Gang ins Yoga-Fachgeschäft nicht unbedingt erforderlich. Es empfiehlt sich allerdings, die Yogamatte vor dem Kauf einmal zumindest anzufassen, um zu entscheiden, ob das Material als sympathisch empfunden wird.

Testsieger: Institute, Magazine

Um ein möglichst objektives Bild über die besten Yogamatten zu zeichnen, haben wir uns online bei diversen unabhängigen Testportalen wie Ökotest, Stiftung Warentest oder private Testseiten erkundigt und in Fachgeschäften und Yogastudios mit den Experten gesprochen. Die Informationen, die wir über all diese Quellen sammeln konnten, finden Sie in verdichteter Form in unseren Fitnessmatten-Vergleichs.

Von Stiftung Warentest gibt es keine Bewertung verschiedener Yogamatten. Wir haben lediglich eine Untersuchung zur positiven Wirkung von Yoga auf die Gesundheit und den idealen Yoga-Stil gefunden.

Fünf Kriterien für den Vergleich von Yogamatten

1) Das Geld für eine Yogamatte sollte nur für ein Modell ausgegeben werden, welches auch wirklich passt.
2) Ein Ausprobieren einer Gymnastikmatte vor dem Kauf ist in den meisten Fällen nicht möglich.
3) Yogamatten müssen gelenk- und wirbelsäulenschonend sein und dürfen keine Schadstoffe enthalten.
4) Es ist gut zu wissen, welche Sportmatte für welchen Yogastil ideal ist.
5) Die Versprechungen der Hersteller in Bezug auf Schadstofffreiheit und Rutschfestigkeit entsprechen leider nicht immer der Wahrheit – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Yogamatte – Externe Tests & weitere Berichte

https://www.ktipp.ch/tests/testsieger/detail/t/yogamatten/

Test-Übersicht (Testsieger 2019)

TESTMAGAZIN: Besteht aktuell ein Test? Testsieger aus dem Jahr:
Stiftung WarentestNein, noch nicht.2019
OKO-TESTNein, noch nicht.2019
ETM TestmagazinNein, noch nicht.2019

Wir werden die Tabelle natürlich aktualisieren.