Kinderfahrrad Test-Übersicht & Vergleich: Die besten Kinderfahrräder

Ein Kinderfahrrad ist für die Entwicklung eines jungen Menschen ungeheuer wichtig. Bewegungen werden erlernt, zudem spürt man eine erste Freiheit. Doch das Fahrradfahren ist auch gefährlich. Viele Eltern sind deshalb in Sorge. Wir haben überprüft, welches Kinderfahrrad wieso gut ist. Unsere Bestenliste ist eine Hilfe für alle interessierten Eltern.

Kinderfahrrad Vergleich 2019

Letzte Aktualisierung am: 23.05.2019

Eine erste Orientierung beim Kauf:
• Bestseller und Kundenbewertungen von Amazon
• Kinderfahrrad Test 2019 bei unabhangigen Tests
• Die besten Kinderfahrrad im Vergleich 2019 von Vergleichsportalen
• Aktuelle Kinderfahrrad Testsieger 2019 von Test-Institutionen wie z.B. Stiftung Warentest im Vergleich

Welches Kinderfahrrad ist das richtige für mich?

Puky ZL 12-1 Alu 12 Zoll im TestUnter die Beschreibung „Kinderfahrräder“ fallen zahlreiche unterschiedliche Modelle. Grundsätzlich umfasst das Wort alle Räder von Kindern ab drei bis zu acht – bei manchen Herstellern zu zehn – Jahren. Im Vergleich haben die Räder zudem eine Größe von zehn bis zu zwölf und selten sogar vierzehn Zoll. Zu unterscheiden sind darüber hinaus Modelle für Jungen und Mädchen. Hier sprechen allerdings schon die Farben und Verzierungen eine eindeutige Sprache, für wen das jeweilige Rad gemeint ist.

Wir haben für unsere Leser keine Suchaufgabe erstellen, um erst einmal den richtigen Vergleich zu finden. Stattdessen haben wir eine allgemeine Bestenliste erstellt und gefragt, welches insgesamt die stärksten Räder sind. Unsere Modell sollten nicht nur im Vergleich (sehr) günstig sein, sondern auch qualitativ überzeugen.

Unsere Vergleichsschilderungen fallen aus diesem Grund überaus umfangreich aus. Hier ist nicht nur zu finden, welche Stärken und Schwächen das jeweilige Rad hat und weshalb wir es deshalb mit welcher Bewertung versehen haben. Wir zeigen hier selbstverständlich auch auf, welches Modell genau verglichen wurde und für wen es geeignet ist. Die entsprechende Information ist relativ nahe am Anfang vom jeweiligen Vergleichsbericht zu finden, damit man schnell erschließen kann, ob das jeweilige Rad überhaupt in Frage kommt oder nicht. Wir halten uns diesbezüglich an das bewährte System der Stiftung Warentest.

Wie wähle ich das richtige Kinderfahrrad?

Vor dem Kaufen möchte man verstehen, was ein gutes Kinderfahrrad ausmacht. Bei welchen Qualitätsmerkmalen und welchem Preis ist ein Modell beispielsweise noch im Vergleich preiswert? Auf welche Spezifikationen sollte man achten, wenn beispielsweise privat eine Bestenliste erstellen möchte, weil man für sich selbst einen Maximalpreis gesetzt hat? Was unterscheidet starke Kinderfahrräder von weniger guten Modellen? Es folgt ein kleiner Ratgeber, der hierbei helfen soll?

Vormontiert – ja oder nein?

HUDORA RS-1 2.0 10 Zoll im TestHobby-Schrauber freuen sich, wenn sie ihr Kinderfahrrad möglichst wenig montiert erreicht. Nur hat nicht jeder Elternteil geschickte Hände und vielleicht noch ein umfangreiches Werkzeug-Set in den eigenen vier Wänden. Von großer Bedeutung ist deshalb die Frage, in welchem Umfang vom Hersteller bereits eine Vormontage vorgenommen wurde oder nicht? Als kleiner Tipp: Diesbezüglich ist auch die Frage nicht zu vernachlässigen, ob alle Schrauben selbst von vormontierten Rädern noch einmal nachgezogen werden sollten. Schaden kann dies eigentlich nie.

Nicht zu viel Gewicht

Wir haben Kinderfahrräder immer auch bezüglich des Gewichts angeschaut. Dies sollten Eltern für sich auch tun. Nicht selten kann es sein, dass man die Räder tragen muss, weil der Nachwuchs keine Kraft mehr hat, um weiter in die Pedalen zu treten – oder dies einfach nicht mehr möchte. Zudem muss man berücksichtigen, dass jedes Kilogramm Gewicht auch fortbewegt werden will. Maximal sollte ein Rad zehn Kilogramm wiegen. Die untere Grenze, bei der noch eine vernünftige Verarbeitung sichergestellt ist, sind fünf bis sechs Kilogramm.

Wie viel Pflege braucht das Rad?

Kinder lernen an ihren ersten Rädern erst, wie man diese richtig pflegt. Den Großteil der Instandhaltungsarbeit müssen die Eltern erledigen. Dies ist gar nicht so einfach an den kleinen Modellen. Besonders die Kettenkästen und Bremsen erweisen sich immer wieder als kompliziertes Problem. Wer ein Kinderfahrrad kaufen möchte, sollte auf diesen Aspekt deshalb ebenfalls besonders achten. Wir haben uns große Mühe gegeben, in unseren Vergleichsberichten ausgiebig, informativ und einfach verständlich diesbezügliche Probleme bei einzelnen Modellen aufzuzeigen.

Die Verarbeitungsqualität

Wir haben ebenfalls die Verarbeitungsqualität verglichen, was die Art des benutzten Materials einschließt. Dies ist aus zwei Gründen bedeutsam: Zum einen sollte das Rad natürlich schon aus Kostengründen nicht schnell kaputt gehen, falls es einmal stürzt. Zum anderen ist eine hohe Verarbeitungsqualität zugleich auch einen Schutz für das Kind. Als Beispiel: Bei einem Sturz sollte sich kein Element des Rads verbiegen können, weil das den heranwachsenden Fahrer gefährden würde.

Der richtige Fahrkomfort

Ein Kind, das keinen Spaß empfindet, auf dem Rad in die Pedale zu treten, wird dies auch nicht tun. Und es besteht keine Chance auf Freude an einem Kinderfahrrad, wenn der Fahrkomfort nicht stimmt. Jener umfasst zwei Punkte. Zum einen sollte der Sattel stets weich genug sein, dass das Kind auch ein bis zwei Stunden am Stück unterwegs sein kann. Zum anderen sollte der Pedalenwiderstand angemessen sein. Über eine verstellbare Sitzhöhe lässt sich hier diesbezüglich im Fall eines Falls helfen.

Bekannte und günstiger Hersteller von Kinderfahrrädern

61C4fyLWieL._SL1000_Einige Hersteller haben sich im Laufe ihres Schaffens als besonders qualifizierte Anbieter von Kinderfahrrädern erwiesen. Wir wollen mit einer kurzen Übersicht helfen, welche Hersteller günstig und im Vergleich die besten sind.

Puky

Puky ist ein bekannter Hersteller für die absoluten Einsteigeräder für die noch ganz Kleinen. Neben einer sehr guten Qualität zeichnet sich Puky vor allem auch durch sehr liebevolle Designs aus. Zusätzliche Gestaltungselemente wie beispielsweise kleine Flaggen, die Kindern immer wieder große Freude machen, sind bei Puky Standard.

Bikestar

Auch Bikestar hat zwar absolute Einsteigeräder im Programm, den Schwerpunkt der Angebot bilden aber die Räder für schon etwas ältere Kinder. Wer passende Modelle sucht, mit denen der Nachwuchs beispielsweise an ersten Radtouren teilnehmen kann, wird bei Bikestar fündig. Der Hersteller versucht zudem oft schon über die Modellbezeichnungen deutlich zu machen, für welches Geschlecht das jeweilige Kinderrad gedacht ist. Bezeichnung wie z.B. „Mädchentraum“ sind nicht unüblich. Eltern, die von Bikestar überzeugt sind, können ihren Kindern eine weitere Freude machen und beispielsweise Roller des Hauses kaufen, die der Nachwuchs als zusätzliches Spielzeug oft sehr schätzt.

HUDORA

HUDORA ist einer der Hersteller der ebenfalls auf die Kinderfahrräder für die ganz Kleinen spezialisiert ist. Er hat ebenfalls eine echte Besonderheit dabei zu bieten. Viele seiner Modelle haben zusätzliche Sicherungen. So gibt es beispielsweise Stützräder standardisiert als Teil der Räder. Oder auch lange Führstangen, mit denen die Fahrt vom Nachwuchs stabilisiert werden kann.

Dino Bikes

Dino Bikes stellt vornehmlich Räder für Kinder von ca. vier bis sechs Jahren her. Die Räder sind in der Regel nicht nur im besten Sinne preisgünstig, sondern zugleich auch hochwertig. Obwohl der Hersteller auch zahlreiche Modelle für Mädchen im Programm hat, ist sein grundlegendes Design doch eher auf männliche Fahrer ausgelegt. Das Design der Räder ist dabei besonders auffällig. Zahlreiche Modelle erinnern beispielsweise an BMX Räder. Bei einigen Rädern für die ganz Kleinen sind Sicherungen wie z.B. Stützräder standardisiert Teil des Pakets.

Toimsa

Toimsa ist als Hersteller auch ein Anbieter von Rädern für die ganz Kleinen. Hier bekommt man Lernräder, die den Kindern den ersten Kontakt mit dieser Art der Fortbewegung so angenehm wie möglich machen. Der Hersteller bemüht sich traditionell um ein kinderfreundliches Design: Dies betrifft nicht nur die traditionell sehr liebevolle Gestaltung des Äußeren, sondern auch den Fahrkomfort. Der Sattel der meisten Toimsa-Modelle ist traditionell beispielsweise sehr lang und weich.

Clamaro

Clamaro hat zwar auch Kinderfahrräder für Jungen im Programm, aber die Designs vieler Bikes zeigen durch ihre Farben (rosa), dass vor allem Mädchen angesprochen werden sollen. Der weitere Schwerpunkt der Modellreihen liegt auf Rädern für die jüngsten Fahrer. Viele der Bikes haben deshalb Führstangen, mit denen die Eltern die Fahrten ihres Nachwuchses stabilisieren, sichern und lenken können.

Delta

Delta dürfte vielen Erwachsenen schon ein Begriff als Hersteller von Fahrrädern sein. Das Haus hat auch Modelle für schon etwas ältere Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren im Programm. Wer nach passenden Modellen sucht, die hochwertig verarbeitet sind und sich für gemeinsame Radtouren eignet, wird bei Delta oft fündig.

Was wurde verglichen?

91gPqhoVdxL._SL1500_ Wir haben uns nun gefragt, welche Informationen man benötigt, um sich für eines der Angebote zu entscheiden, da man schließlich nicht selbst das Rad anfassen kann. Wir haben deshalb reschaschiert wie umfangreich der Lieferumfang ist, wie die Qualität des Rads in jeglicher Hinsicht ausfällt und wie die Benutzbarkeit ist.

Insgesamt wollten wir zeigen, wie gut das Preis-Leistungsverhältnis ausfällt. Wo bekommt man für wenig Geld ein sehr gutes Modell, wo sind Zweifel angebracht? Wir haben hierfür unsere bewährte Bewertungsskala von null (sehr schlecht) bis zu fünf Punkten (Bestnote) eingesetzt.

Die Kinderfahrrad-Vergleichskriterien im Detail

Verpackung und Lieferumfang

Ist die Verpackung angemessen? Was ist im Lieferumfang enthalten? Wie umfangreich fällt die Vormontage des Rads aus? Kann man die Bedienungsanleitung verstehen?

Verarbeitung & Design

In diesem Abschnitt zeigen wir auf, wie die Verarbeitungsqualität der Räder ausfällt. Im Bereich des Designs weisen wir zudem noch auf einige Besonderheiten hin – beispielsweise ob es eine Führstange für die Eltern gibt. Zudem schlüsseln wir hier auch auf, ob das Rad eher für Jungen oder Mädchen gedacht ist.

Ausstattung

Gibt es eine besondere Ausstattung bei dem jeweils geprüften Modell? Sind beispielsweise Stützräder dabei? Ist bezüglich der Bremsen, Pedalen oder der Kette etwas zu bemerken. Hier informieren wir darüber.

Funktionalität

Hier geben wir ausgiebig wieder, wie leicht der Umgang mit dem Rad fiel. War irgendein Punkt besonders bemerkenswert – positiv oder negativ? Was kann das Rad, wo hat es Schwächen?

Fahrkomfort

Wie fühlte sich der Sattel bei längeren Fahrten an? Wie passten die Größenverhältnisse? Wir haben uns bemüht, teilweise auch wortwörtlich die Eindrücke der Kleinen wiederzugeben, um so keine Abstriche bei der Authentizität machen zu müssen.

Pflege und Instandhaltung

Pflege und Instandhaltung sind wichtige Kriterien für jedes Kinderrad, informieren sie doch darüber, wie einfach es ist, langfristig in bester Qualität Freude an dem jeweiligen Modell zu haben. Falls es diesbezüglich Probleme gab, haben wir uns in dieser Kategorie darum bemüht, diese deutlich verständlich zu formulieren.

Vor- und Nachteile der Modelle

81Sbb987fpL._SL1500_In jedem Vergleich befindet sich auch eine Auflistung von Vor- und Nachteilen des jeweiligen Modells, um auf diese Weise schnell und übersichtlich aufzuzeigen, was die Räder gut und schlecht können. Ein klassischer Vorteil war eine hohe Verarbeitungsqualität vieler Räder. Von Nachteil war oft das hohe Gewicht.

Wo kaufe ich am besten mein Kinderfahrrad günstig?

Wir haben uns ausgiebig damit beschäftigt, wo man besten preisgünstig ein Kinderfahrrad erwerben kann. Unserer erster Befund: Definitiv sind die Online-Shops günstiger als ihre Offline-Pendants. Darüber hinaus sind große Verkaufsplattformen wie z.B. Amazon häufig mit besseren Angeboten versehen als spezialisierte Fachplattformen. Dies liegt vermutlich daran, dass der Konkurrenzdruck auf den großen Plattformen intensiver ist. Hier werden deshalb auch häufiger Sonderaktionen lanciert. Wir empfehlen jedem Interessenten, hier mit der Recherche zu beginnen.

Testsieger: Institute, Magazine

Wir haben zahlreiche Berichte gelesen und uns die dortigen Testsieger für besonders intensive Anschauungen notiert. Auch Rezensionen von Kunden haben uns diesbezüglich sehr interessiert.

Die Stiftung Warentest genießt einen ausgezeichneten Ruf, denen sich die Experten des Hauses durch Jahre seriöser Arbeit erworben haben. Wir haben deshalb selbstverständlich auch bei der Stiftung Warentest nachgelesen.

Fünf Gründe für den Vergleich von Kinderfahrrädern

1. Sicherheit geht vor: Jedes Kind braucht irgendwann ein Rad und es ist uns wichtig, dass der Nachwuchs so sicher wie möglich fährt.
2. Qualität soll halten: Man soll nicht mehrfach kaufen müssen. Die Räder werden zwar nur einige Jahre benutzt, aber in diesem Zeitraum sollen sie problemlos halten.
3. Die Kinder sollen Spaß haben: Bewegung ist für Heranwachsende wichtig. Kinderrädern kommt deshalb eine zentrale Rolle in der Entwicklung zu. Der erste Kontakt soll deshalb positiv sein.
4. Kinderräder müssen einfach sein: Das Fahren soll gleich beginnen können. Darum ist Einfachheit unerlässlich. Sowohl beim Aufbau wie auch beim täglichen Umgang.
5. Niemand soll zu viel ausgeben: Einige Räder sind sehr teuer, aber ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist wichtig.

Kinderfahrrad – Externe Tests & weitere Berichte

https://www.test.de/Fahrraeder-fuer-Kinder-Kleine-Tester-auf-Tour-17514-0/
https://www.oekotest.de/kinder-familie/9-Kinderfahrraeder-im-Test_94251_1.html
https://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=23614
https://www.ktipp.ch/tests/testsieger/detail/t/velo-fuer-kinder/

Test-Übersicht (Testsieger 2019)

TESTMAGAZIN: Besteht aktuell ein Test? Testsieger aus dem Jahr:
Stiftung WarentestNein, noch nicht.2019
OKO-TESTNein, noch nicht.2019
ETM TestmagazinNein, noch nicht.2019

Wir werden die Tabelle natürlich aktualisieren.