Astschere Test-Übersicht & Vergleich: Die besten Astscheren

Jeder, der Bäume, Büsche oder Sträucher auf seinem Grundstück hat, benötigt eine Astschere, um dem ungebremsten Wachstum Einhalt zu gewähren. Es gibt allerdings unzählige Modelle mit vielen unterschiedlichen Funktionen. Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, führten wir einen umfangreichen Vergleich von Astscheren durch. Wir hoffen, Ihnen damit die Kaufentscheidung ein wenig zu erleichtern.

Astschere Vergleich 2019

Letzte Aktualisierung am: 18.09.2019

Eine erste Orientierung beim Kauf:
• Bestseller und Kundenbewertungen von Amazon
• Astschere Test 2019 bei unabhangigen Tests
• Die besten Astschere im Vergleich 2019 von Vergleichsportalen
• Aktuelle Astschere Testsieger 2019 von Test-Institutionen wie z.B. Stiftung Warentest im Vergleich

Welche Astschere ist die Richtige für mich?

A1XuzjW4wkL._SL1500_Die einfachsten und damit auch günstigsten Astscheren arbeiten nach dem Bypassprinzip. Das heißt, zwei Klingen gleiten beim Schnitt aneinander vorbei. Im weitesten Sinne ist diese Technik vergleichbar mit der Technik von Haushaltsscheren. Solche Astscheren eignen sich insbesondere zum Schneiden von Zweigen und kleineren Ästen. Besonders vorteilhaft an dieser Technik ist die saubere Schnittfläche.

Ein etwas anderes Prinzip gibt es bei der Amboss Astschere. Diese Astscheren haben nur eine scharfe Klinge, die beim Schneiden auf einen Amboss gedrückt wird. Der größte Vorteil bei dieser Technik ist, dass etwa 20 Prozent weniger Kraft aufgewendet werden muss. Im Umkehrschluss bedeutet es eine deutlich höhere Schnittleistung. Der Nachteil dieser Technik ist, dass es mitunter zu Quetschungen des Materials führt.

Bei einer Teleskop Astschere sind die beiden Hebel in der Länge verstellbar. Dadurch erhöht sich der Aktionsradius im erheblichen Maße. Mitunter können Äste in einer Höhe von bis zu drei Metern geschnitten werden. Teleskopastscheren gibt es sowohl als Bypass- als auch als Ambossscheren.

Getriebeastscheren sind mit einer Mechanik versehen, die eine Erhöhung der Hebelkraft bewirken. Die Kraft, mit der die beiden Hebel zusammengedrückt werden, erhöht sich bei einigen Astscheren um das Vierfache.
Es gibt auch elektrische Astscheren. Diese arbeiten in etwa wie Kettensägen. An einem Stiel befindet sich ein kleines Schwert, auf dem eine Sägekette montiert ist. Die Kette wird von einem Elektromotor angetrieben. Bei einigen Modellen lässt sich der Stiel ausziehen, sodass in einer Höhe von vier bis fünf Metern gearbeitet werden kann.

Eine Abwandlung von elektrischen Astscheren sind Akku Astscheren. Diese funktionieren genauso wie elektrisch angetriebene Astscheren, aber es wird kein Stromkabel benötigt. Mit einer Akku Astschere lässt es sich also überall arbeiten.

Welche Astschere jetzt die Richtige ist, kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Das hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Stärke der zu bearbeitenden Äste. Des Weiteren kommt es auf die Menge des Bewuchses und noch viele weitere Punkte an. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr zu diesem Thema. Unsere Vergleichsberichte sind hoffentlich eine kleine Hilfe, um das für Ihre Ansprüche beste Gerät zu finden.

Wie wähle ich die richtige Astschere?

Das Wichtigste ist, dass Sie nicht einfach die nächstbeste Astschere kaufen. In unserem Vergleich stellte sich nämlich heraus, dass nicht alle Astscheren für jeden Einsatzzweck geeignet sind. Einige Modelle eignen sich insbesondere für grobe Arbeiten, während sich andere Fabrikate eher für besonders schonende Schnitte eignen. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf eines solchen Werkzeugs genau überlegen, für welchen Einsatzzweck Sie eine Astschere benötigen. Zu den häufigsten Einsatzzwecken gehören:

  • Rückschnitt stark wuchernder Büsche
  • Herausschneiden abgestorbener Äste
  • Erziehungsschnitte bei Obstgehölzen

Wie stark ist der Bewuchs auf dem Grundstück?

61YefAaHgEL._SL1500_Es ist natürlich ein Unterschied, ob Sie ein großes Grundstück mit Bäumen und Knicks besitzen, oder nur einen kleinen Vorgarten Ihr Eigen nennen können. Für den Rückschnitt von Sträuchern und Stauden sind die günstigen Bypass-Astscheren gut geeignet. Sie schneiden sehr schonend, sodass nur eine geringe Belastung für die Pflanzen entsteht. Je glatter die Schnittfläche ist, desto schneller verheilt sie auch. Daher haben Schädlinge kaum Zeit, ins Innere der Pflanze zu gelangen.

Zum Rückschnitt stärkerer Äste ist eher eine Amboss Astschere vorzuziehen. Sie erreichen eine höhere Schnittkraft, die deutlich über der Leistung von Bypass-Astscheren liegt. Um Äste aus älteren Bäumen herauszuschneiden, ist die Verwendung einer Astschere mit Ambosstechnik unvermeidbar. Mit Bypass-Astscheren lassen sich nur Äste bis maximal 20 Millimeter Durchmesser gut bearbeiten. Amboss-Astscheren hingegen erreichen Schnittleistungen von bis zu 50 Millimeter.

Welche Holzarten befinden sich auf Ihrem Grundstück?

Es spielt eine sehr große Rolle, welche Holzarten vorwiegend zu bearbeiten sind. Auf vielen Grundstücken wachsen besonders weiche Gehölze. Dazu gehören unter anderem:

  • Pappel
  • Weide
  • Erle
  • Nadelhölzer

Solche weichen Holzarten lassen sich recht einfach schneiden. In der Regel ist dafür eine kostengünstige Aldi Astschere völlig ausreichend. Allerdings gibt es bei Nadelhölzern eine Besonderheit. Beim Schnitt tritt immer eine große Menge Harz aus. Es verklebt mitunter die Klinge der Astschere. Deshalb eignen sich für den Schnitt von Nadelgehölzen Astscheren mit antihaftbeschichteten Klingen besser. Diese lassen sich wesentlich einfacher reinigen als unbeschichtete Klingen. Zudem gleiten sie mit Leichtigkeit durch das Holz.

Zu den harten Holzarten gehören Eichen, Buchen sowie alle Obstgehölze. Um auch einen solchen Bewuchs bearbeiten zu können, sind schon etwas leistungsfähigere Astscheren erforderlich. Besonders hohe Schnittleistungen lassen sich mit Astscheren erzielen, die mit einer Getriebeübersetzung ausgestattet sind.

In welcher Höhe muss gearbeitet werden?

Astscheren stehen mit unterschiedlich langen Hebeln zur Wahl. Die kleineren Scheren haben Hebel mit einer Länge von etwa 60 Zentimetern. Damit lassen sich Zweige und Äste in einer Höhe von ungefähr zwei Metern zurückschneiden. Sind auf dem Grundstück jedoch höhere Bäume und Büsche zu bearbeiten, sind längere Hebel der Schere vorteilhaft.

Astscheren, die mit ausziehbaren Hebeln ausgestattet sind, werden Teleskopastscheren genannt. Bei einigen Modellen sind auf diese Weise Hebellängen von mehr als einem Meter möglich. Damit kann schon in einer Höhe von bis zu drei Metern gearbeitet werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch längere Hebel auch die Kraft erhöht wird. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass der Kraftaufwand bei der Arbeit geringer ist. Dafür ist allerdings das Gewicht der Schere deutlich höher. Dieser Nachteil ist aber nicht besonders gravierend, da hähere Äste nicht von einer Leiter aus bearbeitet werden müssen.

91KRStCH5kL._SL1500_Bei den Teleskopastscheren gibt es zwei unterschiedliche Techniken. Bei einigen Scheren befindet sich ein einfacher Klemmmechanismus an jedem Hebel. Durch eine leichte Drehung öffnet sich die Arretierung, sodass der Hebel auf die gewünschte Länge einstellbar ist. Dank dieser Mechanik ist eine stufenlose Längeneinstellung möglich.

Ein anderes System funktioniert mit mehreren Stufen. Mittels Druckknopf lassen sich die Hebel in unterschiedlichen Längen einstellen. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass beide Hebel der Astschere stets eine identische Länge aufweisen. Bei beiden Techniken ist es aber auf jeden Fall wichtig, dass sich die Hebel nicht unbeabsichtigt verstellen können.

Wie intensiv wird die Astschere genutzt?

Laut zahlreichen Kundenmeinungen stellten wir fest, dass es auch bei der Handhabung einige Unterschiede gibt. Insbesondere dann, wenn eine Astschere häufig und über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt wird, spielt die Handhabung eine große Rolle. Schließlich sollte die Arbeit nicht zur Ermüdung oder zum Muskelkater führen. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen mehrere Aspekte zutreffen.

Ein wesentlicher Aspekt ist das Gewicht der Astschere. Besonders günstige Modelle sind mit Hebeln aus Stahlrohren versehen. Diese sind zwar sehr stabil aber weisen ein hohes Eigengewicht auf. Bei einer gelegentlichen Nutzung ist dies jedoch kein großer Nachteil. Deutlich leichter sind Hebel aus Aluminium. Diese weisen in der Regel einen ovalen Querschnitt auf und bieten deshalb eine gleiche Stabilität wie Hebel aus Stahlrohren. Sogar bei Astscheren mit Teleskophebeln lag das Eigengewicht bei nur etwa 1,5 Kilogramm.

Ein weiterer Aspekt sind die Handgriffe. Einfache Ausführungen haben Handgriffe aus Kunststoff. Diese fühlen sich hart an und bieten keinen hohen Komfort. Für gelegentliche Arbeiten reicht dies natürlich völlig aus. Wird die Astschere jedoch über mehrere Stunden täglich benutzt, sind komfortable Handgriffe deutlich besser.

Die Modelle mit ergonomisch geformten Zweikomponenten- Handgriffen bieten nicht nur einen hohen Komfort, sondern verhindern auch das Abrutschen der Schere. Besonders gut fanden wir Handgriffe mit Softgrip. Ein guter Halt trägt auch zur Sicherheit bei der Arbeit bei.

Ist die Form der Klinge überhaupt wichtig?

Astscheren gibt es mit unterschiedlichen Klingenformen. Diese wirken sich natürlich auch auf die Schnittleistung sowie auf die Qualität der Schnittflächen aus. Zu den wichtigsten Formen der Klingen gehören:

  • Bypassklingen
  • Gerade Ambossklingen
  • Gebogene Ambossklingen

Bypassklingen eignen sich insbesondere für Schnitte von dünneren Ästen. Ihre Stärken liegen in der hohen Schnittqualität. Die Zweige und Äste werden mit solchen Klingen sauber geschnitten, sodass kaum eine Belastung für die Pflanze entsteht. Deshalb eignen sich Astscheren mit Bypassklingen sehr gut, um Stauden und Büsche in Form zu bringen. Auch für Erziehungsschnitte jüngerer Obstbäume eignen sich solche Geräte sehr gut.

Bei dickeren Ästen stoßen die Astscheren mit Bypassklingen jedoch schnell an ihre Grenzen. In solchen Fällen sind Astscheren mit Ambossklingen besser geeignet. Solche Scheren haben lediglich eine Klinge, die beim Schnitt auf einen breiteren Amboss gedrückt wird. Dadurch sind höhere Schnittleistungen möglich. Mitunter werden aber die Zweige gequetscht. Aus diesem Grund entstehen unsaubere Ränder an den Schnittflächen. Diese bieten Schädlingen eine Eintrittsmöglichkeit, weil sie nur langsam verheilen.

Astscheren mit einer gebogenen Ambossklinge bieten den Vorteil, dass sie bei der Arbeit nicht so schnell abgleiten. Das ist in vielen Fällen eine Erleichterung, weil sich die gebogenen Klingen richtig in die Äste hineinkrallen. Solche Astscheren sind in der Regel jedoch etwas teurer als Astscheren mit geraden Ambossklingen. Mit derartigen Astscheren61iOW5+n55L._SL1000_ lassen sich auch problemlos Verjüngungsschnitte an etwas älteren Obstbäumen durchführen.

Ist die Schnittleistung von Bedeutung?

Grundsätzlich sollte immer eine Astschere gewählt werden, bei der die Schnittleistung zum gewünschten Einsatzzweck passt. Wer häufig dickere Äste schneidet, benötigt natürlich eine Astschere mit einer hohen Schnittleistung. Leistungsfähige Modelle weisen eine Schnittleistung von bis zu 50 Millimeter Durchmesser auf. Bei unserem Vergleich fiel uns jedoch auf, dass die Angaben der Hersteller nicht in jedem Fall eingehalten wurden. Die maximale Schnittleistung schafften einige Astscheren nur bei weichen Holzarten.

Für Nutzer, die häufiger dünne Äste schneiden müssen, eignen sich Astscheren mit kleineren Schnittleistungen besser. Der Grund dafür ist, dass diese deutlich leichter sind. Es wäre sehr umständlich, mit einer überdimensionierten Astschere kleine Zweige zu bearbeiten.

Wir sind während des Vergleichs zu der Auffassung gelangt, dass eine Schnittleistung von 35 bis 40 Millimetern völlig ausreichend ist. Derartige Geräte sind für jeden leicht zu handhaben. Sie weisen ein geringes Gewicht auf und der Kraftaufwand beim Schnitt ist gering. Dickere Äste lassen sich ohnehin einfacher mit einer Säge oder mit einer elektrisch angetriebenen Astschere stutzen.

Wie sieht es mit der Wartung und Pflege aus?

Die Reinigung erweist sich insbesondere bei Ausführungen mit beschichteten Klingen als recht unproblematisch. Es bleibt kaum etwas daran haften. Bei der Bearbeitung von Nadelhölzern tritt jedoch immer sehr viel Harz aus. Aber auch dieser Stoff lässt sich leicht von den Klingen entfernen, sofern es unmittelbar nach der Arbeit geschieht.

Jede Astschere sollte möglichst lange zuverlässig funktionieren. Deshalb ist bei einigen Modellen eine regelmäßige Pflege erforderlich. Der Pflegeaufwand hält sich jedoch in Grenzen, sodass keiner eine Menge Arbeit befürchten muss. Bei einigen Astscheren ist das Ölen der beweglichen Teile erforderlich. Es gibt aber auch Fabrikate, die mit einer dauerhaften Schmierung versehen sind.

Ein weiterer Aspekt ist die Versorgung mit Ersatzteilen. Für einige Astscheren stehen Klingen und andere Verschleißteile zur Verfügung. Das ist insofern sehr vorteilhaft, da nicht gleich eine neue Schere gekauft werden muss, bloß weil ein einziges Teil Verschleißerscheinungen aufweist.

Lohnt sich die Anschaffung einer elektrisch angetriebenen Astschere?

In unserem Vergleich hatten wir auch Astscheren, die ohne Muskelkraft arbeiten. Diese lohnen sich insbesondere für eine intensive Nutzung. Es gibt unterschiedliche Techniken von elektrischen betriebenen Astscheren. Einfache Modelle funktionieren so ähnlich wie Bypassastscheren. Der Unterschied besteht darin, dass die Schere auf Knopfdruck schneidet. Mit solchen Geräten können Äste bis etwa 40 Millimeter Durchmesser ohne Anstrengung bearbeitet werden.

Zur Bearbeitung dickerer Äste eignen sich Geräte mit einer integrierten Sägekette viel besser. Diese sind in der Lage, Äste bis zu 100 Millimeter Durchmesser zu schneiden. Damit die Sicherheit des Anwenders nicht gefährdet ist, müssen solche Astscheren stets mit beiden Händen bedient werden. Wir sind dabei zu der Auffassung gelangt, dass sich derartige Astscheren aufgrund des recht hohen Anschaffungspreises eigentlich nur für den professionellen Einsatz eignen.

Das Gleiche gilt auch für Astscheren mit Verbrennungsmotoren. Diese arbeiten meistens mit einem Teleskopstiel und einer Sägekette. Damit lassen sich natürlich auch sehr dicke Äste schneiden. Solche Geräte sind aber sehr schwer und auch etwas teurer. Zudem muss die Handhabung damit erst geübt werden. Im privaten Bereich spielen diese Geräte nur eine untergeordnete Rolle.

Für den privaten Anwender sind die kleineren Geräte mit Akkubetrieb aber sehr gut geeignet. Diese schneiden Äste bis etwa 30 Millimeter Durchmesser. Mit einer Akkuladung kann man bei einigen Modellen bis zu 400 Schnitte durchführen. Das fanden wir sehr gut, da der Kraftaufwand im Gegensatz zu manuell betriebenen Astscheren sehr gering ist. Bei der Anschaffung eines solchen Gerätes sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es sich beim Akku um einen Lithium-Ionen-Akku handelt. Dieser lässt sich jederzeit nachladen, ohne dass der unangenehme Memoryeffekt auftritt.

Bekannte und günstige Hersteller

Fiskars PowerGear Amboss-Getriebeastschere L99 im testWir haben Astscheren verschiedenster Hersteller verglichen. Wichtig war uns, dass es sich sowohl um bekannte als auch um günstige Hersteller handelt. Uns fiel jedoch auf, dass die Qualität nicht immer nur vom Preis abhängig ist.

Gardena

Der Hersteller Gardena gehört wohl zu den bekanntesten im Bereich von Gartengeräten. Gardena stellt natürlich auch Astscheren in unterschiedlichsten Ausführungen her. Neben den Astscheren mit Bypass sind auch Amboss- und Teleskopastscheren von diesem Hersteller erhältlich. Besonders hervorzuheben an allen Gardena Astscheren sind die hochwertigen Materialien sowie die überdurchschnittlich gute Verarbeitungsqualität.

Die Hebel der Astscheren von Gardena sind aus Aluminiumprofilen hergestellt. Die Klingen sind mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Die Handgriffe der Gardena Astscheren sind alle ergonomisch geformt, sodass eine schonende Arbeit mit den Astscheren möglich ist.

Besonders leicht funktionierten die Astscheren mit einem Ratschenmechanismus. Für einen Schnitt müssen die Hebel mehrmals zusammengedrückt werden. Dafür findet aber eine hervorragende Kraftübersetzung statt. Bei der Arbeit braucht nur wenig Kraft aufgebracht werden. Die Astscheren von Gardena sind nahezu überall erhältlich, sodass die Beschaffung völlig problemlos ist.

Wolf

Die Wolf Astscheren sind auch aus optischer Sicht ansprechend. Doch viel wichtiger ist natürlich die Qualität. Dieser bekannte Hersteller bietet eine umfangreiche Palette unterschiedlicher Modelle an. Neben den Bypassastscheren bietet Wolf auch Ambossastscheren mit geraden und gebogenen Klingen an. Des Weiteren stehen auch Teleskopastscheren, Hochentaster und akkubetriebene Astscheren dieses Herstellers zur Verfügung.

Besonders hervorzuheben an den Geräten von Wolf ist die gute Verarbeitungsqualität. Der Hersteller verwendet hochwertige Materialien, sodass eine Wolf Astschere eine lohnende Investition darstellt.

Bei der Teleskop Astscheren von Wolf waren wir von der innovativen Teleskoptechnik auf Anhieb überrascht. Mittels kleinen Druckknöpfen lassen sich die beiden Hebel einfach auf die gewünschte Länge ausfahren und wieder sicher arretieren. Das ist so einfach, dass die Verstellung überhaupt keine Probleme verursacht. Wir bewerteten dieses Verfahren als klaren Pluspunkt.

Felco

Wer eine Felco Astschere erwerben möchte, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Wir sind aber bei unserem Vergleich zur Auffassung gelangt, dass jede Felco Astschere ihr Geld wert ist. Sie weisen eine hohe Stabilität bei einem geringen Gewicht auf. Daher ist die Arbeit mit diesen Geräten sehr angenehm.

Die hohe Qualität beruht auf der Verwendung bester Materialien. Die Hebel sind aus einer hochfesten Aluminiumlegierung hergestellt. Die Klinge ist aus gehärtetem Stahl und der Amboss aus gesenkgeschmiedetem Aluminium. Auch die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck. Jeder Grundstückseigentümer, der viel mit einer Astschere arbeiten muss, wird von den Geräten des Herstellers Felco begeistert sein. Diese Geräte eignen sich zudem für den harten professionellen Einsatz

Fiskars

Der Hersteller Fiskars dürfte wohl jedem Hobbygärtner bekannt sein. Er bietet sowohl Bypass- als auch Ambossastscheren in unterschiedlichen Größen und Ausführungen an. Auch dieser Hersteller verwendet hochwertige Materialien. Alle Astscheren von Fiskars sind in den für den Hersteller typischen Farben schwarz und orange gehalten.

Besonders gut finden wir die Astscheren mit Getriebeübersetzung. Diese sind sehr leichtgängig. Laut zahlreichen Kundenmeinungen funktionierte die Mechanik einwandfrei und ist zudem noch wartungsfrei. Ein weiterer Vorteil, den es bei jeder Astschere von Fiskars gibt, ist, dass sich sämtliche Verschleißteile bei Bedarf einfach auswechseln lassen. Dadurch muss nicht gleich eine neue Schere gekauft werden, sobald nur an einer Komponente Verschleiß aufgetreten ist.

Siena

Das Gerät des Herstellers Siena war die günstigste Astschere im Vergleich. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Geräte von minderwertiger Qualität sind. Ganz im Gegenteil.
Siena bietet genauso wie die meisten anderen Hersteller unterschiedliche Ausführungen an. Dazu gehören Bypass- und Ambossastscheren. Des Weiteren stehen Modelle mit Hebeln aus Aluminium oder aus Stahl zur Wahl.

Eine Besonderheit dieser Astscheren von Siena ist die günstige Beschaffung von Ersatzklingen. Diese lassen sich im Bedarfsfall ganz einfach auswechseln. Das ist vorteilhaft, da nicht gleich eine neue Astschere gekauft werden muss, bloß weil die Klinge im Laufe der Zeit stumpf geworden ist.

Stihl

Der Hersteller Stihl ist den meisten Menschen eher als Produzent von Kettensägen bekannt. Er bietet aber auch sehr hochwertige Astscheren zu einem relativ günstigen Preis an. Die Astscheren dieses Herstellers sind aus hochwertigen Materialien hergestellt und bieten dem Anwender eine lange Haltbarkeit.

Besonders hervorzuheben an diesen Astscheren ist die Wartungsfreiheit. Die Gelenke der Schere sind mit einer dauerhaften Schmierung versehen, die nie erneuert werden muss. Selbstverständlich lassen sich auch bei den Astscheren von Stihl die Klingen auswechseln.

Siena Garden Pro im Test

Kauf-Kriterien

Qualität und Verarbeitung

Ein wichtiges Kriterium ist die Qualität der Materialien. Dabei treten große Unterschiede auf. Hochwertige Astscheren sind mit Hebeln aus Aluminium hergestellt. Dadurch weisen sie nur ein geringes Gewicht auf. Die Schneiden hingegen sollten aus hartem Stahl sein, damit möglichst wenig Verschleiß auftritt. Zudem ist es vorteilhaft, wenn die Klingen mit einer Antihaftbeschichtung versehen sind. Natürlich sollten auch die Gelenke sowie bei Getriebeastscheren auch die Mechanik aus stabilen Materialien hergestellt sein.

Ausstattung und Funktionen

Wir nahmen sowohl einfache Astscheren als auch Teleskopastscheren näher unter die Lupe. Bei den Teleskopastscheren lassen sich die beiden Hebel stufenlos, oder bei einigen Geräten auch in mehreren Stufen, in der Länge verstellen. Dadurch erhöht sich der Aktionsradius.

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist die Getriebeübersetzung. Diese verstärkt die Hebelkraft um das Mehrfache. Mit einer solchen Technik lassen sich auch dickere oder härtere Äste ohne all zu großen Kraftaufwand schneiden.

Die Schnittleistung ist natürlich ebenfalls wichtig. Sie liegt je nach Modell zwischen 25 und 50 Millimetern. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nicht jede Astschere den Wert des Herstellers erfüllt. .

Bedienkomfort

Da mit einer Astschere meistens über einen längeren Zeitraum hinweg gearbeitet wird, sollte sie komfortabel zu bedienen sein. Besonders wichtig sind ergonomisch geformte Handgriffe. Diese verhindern schmerzende Hände bei der Arbeit. Die Schere sollte aber auch leichtgängig sein, damit sich der Kraftaufwand in Grenzen hält.

Zudem ist die Pflege und Wartung ein Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Hochwertige Astscheren benötigen so gut wie keine Wartung. Bei etwas günstigeren Geräten ist mitunter ein erneutes Ölen der beweglichen Teile erforderlich.

Vorteile

  • Schneller Rückschnitt von Ästen möglich.
  • Astscheren sind deutlich schneller als Sägen.
  • Die Handhabung ist einfach.
  • Geräte mit Getriebeübersetzung erfordern nur einen geringen Kraftaufwand.
  • Die meisten Geräte benötigen keine Wartung.
  • Ermüdungsfreies Arbeiten dank komfortabler Handgriffe.
  • Klingen sind bei vielen Modellen auswechselbar.

Nachteile

  • Nicht alle Astscheren halten, was der Hersteller verspricht.
  • Einige Modelle sind etwas schwer.

Wo kaufe ich am Besten meine Astschere günstig?

Wolf-Garten Power Cut RS 900 T im TestEine der günstigsten Möglichkeiten, eine Astschere zu erwerben, bieten einige Lebensmitteldiscounter. Eine Aldi Astschere ist meistens zu einem unschlagbar günstigen Preis erhältlich. Nachteilig daran ist allerdings, dass die Auswahl nur auf ein einziges Modell beschränkt ist. Des Weiteren gibt es diese Angebote in der Regel nur einmal im Jahr. Darauf kann nicht jeder warten.

Baumärkte und Gartencenter bieten ebenfalls Astscheren an. Dort sind diese nützlichen Werkzeuge zu jeder Zeit erhältlich. Die Auswahl beschränkt sich nur auf wenige unterschiedliche Fabrikate. Zudem sind die Preise dort nicht immer die günstigsten. Ein weiteres Manko besteht darin, dass die Verkäufer in den Baumärkten nicht immer in der Lage sind, die Kunden objektiv über unterschiedliche Modelle zu informieren.

Am einfachsten lassen sich Astscheren im Onlinehandel erwerben. Besonders vorteilhaft ist, dass im Internet auch Testberichte und Bestenlisten verfügbar sind. So lassen sich die Testsieger schnell ermitteln. Im Onlinehandel steht zudem eine große Auswahl unterschiedlichster Modelle von vielen Herstellern zur Wahl. Daher ist es für einen Interessenten sehr einfach, sich das für seine Einsatzzwecke am besten geeignete Modell zu kaufen. Vor der Kaufentscheidung kann ohne großen Aufwand ein Vergleich der einzelnen Geräte erfolgen.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass es beim Onlinekauf keine Ladenschlusszeiten gibt. Jeder Interessent kann sich abends ganz gemütlich und in aller Ruhe eine geeignete Astschere im Internet aussuchen. Eine Bestellung ist sogar an Feiertagen möglich. Die Lieferung erfolgt bei den meisten Onlineanbietern innerhalb weniger Tage.

Testsieger: Institute, Magazine

Die Stiftung Warentest ist wahrscheinlich die bekannteste und größte Organisation in diesem Bereich. Auch sie führte bereits einige Testreihen von Astscheren durch. Eine solch große Organisation hat sehr viel mehr Möglichkeiten, Qualitäts- und Funktionsprüfungen durchzuführen.

Es ging uns nicht nur darum, besonders günstige Astscheren miteinander zu vergleichen. Wir wollten die Unterschiede zwischen den einzelnen Fabrikaten eher beleuchten. Dabei ging es uns natürlich auch darum, unterschiedliche Qualitäten objektiv zu bewerten. Ein Kaufinteressent sollte natürlich hilfreiche Informationen finden, ob sich die Anschaffung einer teuren Astschere tatsächlich lohnt, oder ob ein sehr günstiges Gerät ebenfalls brauchbar ist.

Nicht jeder benötigt eine besonders teure Astschere. Das ist von den jeweiligen Gegebenheiten abhängig. Für gelegentliche Nutzungen reichen mitunter sogar die preiswerten Angebote bei den Discountern aus. Es ist jedoch wichtig zu wissen, welche Vorteile bezüglich der Handhabung und der Haltbarkeit hochpreisige Modelle gegenüber günstigen Fabrikaten aufweisen.

Aus diesem Grund war eines der wichtigsten Kriterien das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses haben wir ganz genau unter die Lupe genommen. Des Weiteren prüften wir, ob sich Markenprodukte deutlich von No-Name-Produkten unterscheiden. Dabei gab es, wie zu erwarten war, auch einige Überraschungen. So weit es ging, blendeten wir subjektive Eindrücke aus und versuchten so objektiv wie möglich zu vergleichen.

  • Durch einen unabhängig durchgeführten Vergleich von Astscheren erhalten potenzielle Käufer einen Überblick über die verschiedenen Modelle.
  • Die Entscheidung für das jeweils am besten geeignete Gerät kann dem Interessenten etwas erleichtert werden, sodass es nicht zu einem Fehlkauf führt.
  • Aufgrund der praktischen Arbeit mit den Astscheren lassen sich die gemachten Erfahrungen am besten weitergeben, damit die Leser der Erfahrungsberichte sich einen eigenen Eindruck verschaffen können.
  • Es ist zudem wichtig, näher herauszuarbeiten, ob hochpreisige Astscheren zuverlässiger funktionieren, oder ob sie andere Vorzüge im Vergleich zu günstigen Angeboten bieten.
  • Astschere – Externe Tests & weitere Berichte

    https://www.test.de/Gartenschere-und-Astschere-Jede-zweite-schneidet-gut-ab-4867702-0/
    https://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318894922896

    Wie kann man eine Astschere oder Gartenschere schärfen?

    Test-Übersicht (Testsieger 2019)

    TESTMAGAZIN: Besteht aktuell ein Test? Testsieger aus dem Jahr:
    Stiftung WarentestNein, noch nicht.2019
    OKO-TESTNein, noch nicht.2019
    ETM TestmagazinNein, noch nicht.2019

    Wir werden die Tabelle natürlich aktualisieren.