Metalldetektor Test-Übersicht & Vergleich: Die besten Metallsuchgeräte

Die Schatzsuche mit einem Metalldetektor gewinnt auch hierzulande zunehmend an Beliebtheit. Doch damit sich die Lust an der Suche nicht in Frust verwandelt, sollte der Detektor schon einigermaßen zuverlässig und präzise arbeiten. Wir zeigen Ihnen in unserem Metalldetektor Vergleich, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Metalldetektor Vergleich 2019

Letzte Aktualisierung am: 19.07.2019

Eine erste Orientierung beim Kauf:
• Bestseller und Kundenbewertungen von Amazon
• Metalldetektor Test 2019 bei unabhangigen Tests
• Die besten Metalldetektor im Vergleich 2019 von Vergleichsportalen
• Aktuelle Metalldetektor Testsieger 2019 von Test-Institutionen wie z.B. Stiftung Warentest im Vergleich

Welcher Metalldetektor ist der Richtige für mich?

91YP11D3JGL._SL1500_Wenn Sie sich auf dem Markt bereits nach einem Metalldetektor umgesehen haben, ist Ihnen sicherlich aufgefallen, dass die Vielfalt der unterschiedlichen Modelle kontinuierlich zunimmt, was die Kaufentscheidung natürlich erschwert. Welcher Detektor am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihrem finanziellen Budget, Ihren Vorstellungen und Ihrem technischen Verständnis ab. Grundsätzlich lassen sich Metallsuchgeräten in drei Klassen einteilen: Es gibt Geräte für Neueinsteiger und Anfänger, Ausführungen der oberen Mittelklasse, die sich für ambitionierte und fortgeschrittene Nutzer eignen, und schließlich noch Geräte der Luxusklasse, die mit einer besonders komplexen Elektronik ausgestattet sind. Gut zu wissen: Ein günstiger Detektor muss keinesfalls schlechter sein als ein sehr teureres Modell. Er bietet Ihnen meist nur weniger Funktionen und verfügt über weniger Einstellungsmöglichkeiten.

Warum ein Hightech-Profigerät nicht immer die beste Wahl ist

Wenn Sie sich die aktuelle Bestenliste einmal angeschaut haben, wissen Sie sicherlich schon, dass zu den Testsiegern fast ausschließlich Detektoren der guten Mittelklasse gehören. Wirkliche Hightech-Geräte für den professionellen Gebrauch finden sich dort kaum. Warum das so ist, liegt am technischen Verständnis und an der Physiologie eines durchschnittlichen Nutzers, der die Schatzsuche in seiner Freizeit betreiben möchte. Ein Metalldetektor sollte optimal zu seinem Nutzer passen. So spielt beispielsweise bereits das Gewicht eine große Rolle, denn ist der Detektor zu schwer und der Nutzer nicht gerade ein Kraftsportler, kann die Schatzsuche sehr schnell ermüdend werden. Detektoren, die mit einer sehr komplexen Technik ausgestattet sind, zeichnen sich zudem nicht gerade durch eine einfache Bedienbarkeit aus. Die vielen Einstellmöglichkeiten mit ihren Menüs und Untermenüs überfordern selbst fortgeschrittenere Nutzer, was die Freude an der Suche deutlich trübt. Sie benötigen viel Übung und jede Menge Zeit, um sich mit einem solchen Detektor vertraut zu machen. Ein gutes Mittelklassegerät mit einer überschaubaren Ausstattung und wenig Gewicht hat ist unserer Meinung nach daher eine optimale Wahl.

Vertrauen ins Gerät und Spaß an der Suche

Die Detektoren, die wir in unserem Vergleich für gut befunden haben, zeichnen sich durch viele positive Eigenschaften aus und sind in der Regel für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Je nach Ausführung umfassen sie eine mehr oder weniger anspruchsvolle Technik, die in der Praxis aber vollkommen ausreicht. Worauf Sie ganz persönlich beim Kauf achten sollten, klären wir im nächsten Abschnitt unseres Ratgebers. Ein professionelles und sehr teures Metallsuchgerät bietet Ihnen zwar mehr Möglichkeiten, diese jedoch zu nutzen, erfordert fast schon umfangreiche Fachkenntnisse. Denken Sie daran: Sie können sich zwar in diversen Foren mit anderen Nutzern austauschen und sie nach deren Einstellungen und den besten Tipps fragen, eine echte Hilfe werden die Antworten aber kaum sein. Die Einstellungen, die in der einen Region optimal sind, können in einer anderen Region vollkommen unbrauchbar sein, denn es kommt ja immer auf die Beschaffenheit des Untergrunds (Bodenmineralisation) und die individuellen Suchvorstellungen an.

Wie wähle ich den richtigen Metallsuchgerät?

Nachdem Sie nun erfahren haben, dass gute Mittelklassegeräte eine optimale Wahl sein können, zeigt Ihnen der folgende Abschnitt unseres Vergleichs, worauf Sie ganz persönlich bei der Kaufentscheidung achten sollten. Außerdem klären wir die wichtigsten Fragen, damit die Schatzsuche mit Metalldetektoren zu einem erfolgreichen Erlebnis wird.

Was ist ein Diskriminator und braucht mein Detektor ihn?

Mit der Bezeichnung Diskriminator ist ein Metallfilter gemeint, der mittlerweile in vielen Detektoren vorhanden ist. Sehr einfache Geräte besitzen nur einen einfachen Metall-Modus, der keine Unterschiede macht, das heißt, Sie bekommen von ihm alle Metallgegenstände angezeigt, die er ortet. Oft handelt es sich dabei aber auch um unerwünschte oder einfach wertlose Gegenstände wie beispielsweise Nägel, Kronkorken, Abzugslaschen von Dosen oder Folien. Findige Entwickler sorgten irgendwann für eine Lösung: ein Diskriminator (Metallfilter), der bei Bedarf unerwünschte Metalle ausfiltert, so dass sie vom Metallsuchgerät gar nicht mehr erkannt werden.

Und so funktioniert der Diskriminator

Viele Modelle besitzen einen Regler, mit dem unerwünschte Gegenstände in einer bestimmten Reihenfolge ausgefiltert werden können. Je weiter der Regler gedreht wird, umso feiner die Abstimmung. Unerfahrene Nutzer denken dann schnell, dass einfach der Diskriminator eingestellt werden muss, um die wertvollsten Schätze zu finden. Doch so einfach ist das leider nicht, da die Diskrimination durch verschiedene Gegebenheiten beeinflusst wird. Dazu gehören unter anderem die Bodenmineralisation, die Metallart, die Tiefe, die Spulenart sowie Größe und Form des Gegenstandes. Manchmal zeigt der Detektor also trotz Ausfilterung unerwünschte Dinge an, während er begehrte Gegenstände schlicht und ergreifend ignoriert. Trotzdem raten wir von einem Detektor mit Diskriminator nicht generell ab. Sie sollten sich bloß nicht zu 100 Prozent auf ihn verlassen.

Warum die Balance bei einem Detektor so wichtig ist

Bounty Hunter Discovery 1100 im TestViele Detektoren sind zwar eigentlich recht leicht, durch eine ungünstige Balance können sie aber trotzdem sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen am Handgelenk führen. Manchmal wird das Gerät mit bis zu acht Mignon-Batterien bestückt. Dies führt nicht nur dazu, dass das bestückte Gerät dann plötzlich unangenehm schwer ist, sondern dass das Mitführen von Ersatzbatterien relativ viel Platz benötigt. Befindet sich das Batteriefach dann noch in einer ungünstigen Position, ist das Handling für den Nutzer nicht sonderlich komfortabel. Idealerweise reichen für den Betrieb eines Detektors zwei Batterien aus (alternativ: ein 9-Volt-Block), das Batteriefach sollte sich am Detektorgehäuse befinden.

Achten Sie vor dem Kauf auf einen hohen Nutzerkomfort

Da bei modernen Geräten die Spulen immer leichter werden und sich die Batteriefächer in vielen Fällen unter der Armstütze befinden, ist die Balance der Detektoren in den letzten Jahren immer besser geworden. Das Metallsuchgerät sollte nicht mehr als 2,0 Kilogramm auf die Waage bringen und einen bequem zu fassenden Griff besitzen. Bei den Gewinnern ist die Armstütze sogar leicht gepolstert, was den Nutzerkomfort ebenfalls erhöht.

Bequem transportieren und verstauen

Das Gestänge lässt sich inzwischen bei den meisten Detektoren in zwei oder sogar drei Teile zerlegen. Das bedeutet zwar, dass Sie das Gerät bei der Lieferung erst einmal montieren müssen, in der Regel ist der Zusammenbau aber ganz einfach und nach wenigen Handgriffen erledigt. Die Zerlegbarkeit hat nämlich sonst nur Vorteile: Sie können den Detektor viel besser transportieren beziehungsweise verstauen und müssen ihn nicht bei Nichtgebrauch während einer Wanderung offen mitführen. Viele Nutzer möchten bei ihrem Hobby nur ungern beobachtet werden, darum empfinden sie es als wesentlich angenehmer, wenn sie den Detektor in einer Tasche oder im Rucksack unterbringen können. Damit das Gestänge während der Nutzung trotz der Zerlegbarkeit weder wackelt noch instabil wird, sollte es über eine entsprechende Verriegelung verfügen.

Display und Bedienfeld müssen gut erreichbar sein

Achten Sie darauf, dass alle Tasten und Regler auch unterwegs und während der Suche gut erreichbar sind und bedient werden können. Eine optimales Handling ist dann gegeben, wenn Sie Änderungen der Einstellungen vornehmen können, ohne dass die Position des Detektors wesentlich verändert werden muss. Außerdem sollten die neuen Einstellungen direkt erkennbar sein, das heißt, das Gerät passt sich im Idealfall sofort an die Veränderungen an und reagiert dementsprechend.

Kann ich mir auch einen Metalldetektor leihen und ist das sinnvoll?

Auch in Ihrer Nähe gibt es sicherlich das eine oder andere Unternehmen, das Metalldetektoren leihweise und gegen eine relativ erschwingliche Gebühr zur Verfügung stellt. Für einen einmaligen Einsatz lohnt sich das Ausleihen auf jeden Fall. Beispielsweise dann, wenn Sie bei der Gartenarbeit versehentlich einen teuren Ring verloren haben und sich im Erdreich auf die Suche machen möchten. Oder auch dann, wenn Sie noch nie mit einem Detektor gearbeitet haben und sich vor dem Kauf erst einmal vergewissern möchten, ob Ihnen dieses neue Hobby überhaupt liegt.

Für häufigen Gebrauch kaum empfehlenswert

Möchten Sie sich häufiger auf die Suche nach verschiedenen Gegenständen machen, lohnt der Kauf eines hochwertigen Detektors generell natürlich sehr. Auf Dauer rechnet sich die Leihgebühr, die örtliche Unternehmen fordern, nämlich nicht, zumal die heutigen Detektoren trotz der hochmodernen Technik gar nicht mehr so teuer sind. Und sollten Sie nach einiger Zeit wirklich keine Zeit oder kein Interesse mehr für die Schatzsuche haben, können Sie das Metallsuchgerät immer noch verkaufen … oder es an Ihre Kinder weitergeben, denn der Nachwuchs ist in der Regel begeistert bei der Sache. Tipp: Familien-Spaziergänge machen den lieben Kleinen mit einem Detektor gleich doppelt so viel Spaß!

Sollte ich für meinen Detektor einen Kopfhörer verwenden?

Die Testsieger unter den Detektoren wurden praktisch alle mit einem Anschluss für einen Kopfhörer ausgestattet, im Lieferumfang enthalten ist dieser Kopfhörer jedoch so gut wie nie. Es stellt sich also die Frage, ob es sinnvoll ist, sich gleich einen passenden Kopfhörer zuzulegen, falls er nicht ohnehin schon für andere Zwecke im Haushalt vorhanden ist. Ist er wirklich sinnvoll oder doch eher überflüssig?

Vor- und Nachteile einer Suche mit Kopfhörer

Seben Deep Target im TestDas Wichtigste zuerst: Zwingend erforderlich ist ein Kopfhörer für die Nutzung Ihres Detektors nicht. Die Geräte besitzen einen eigenen Lautsprecher, so dass Sie die jeweiligen Signale auch ohne Kopfhörer wahrnehmen können. Aber: Manchmal sind die Geräusche in der unmittelbaren Umgebung so laut und unangenehm, dass Sie die Signale des Detektors nicht mehr ausreichend wahrnehmen können. In einem solchen Fall würden Kopfhörer sicherlich empfehlenswert sein. Oder anders herum: Sie befinden sich in einer recht stillen Region und möchten durch die Signaltöne nicht auffallen. Auch dann wären Kopfhörer natürlich sinnvoll. Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie gemeinsam mit einem Begleiter oder gar mit mehreren Personen auf die Suche gehen, aber nur einen Detektor mitführen. Jeder sollte hier die Möglichkeit haben, die Signale rechtzeitig und ausreichend wahrzunehmen, so dass ein Kopfhörer eher überflüssig wäre.

Gebrauchte Metalldetektoren: Wie zuverlässig sind die eigentlich?

Wenn Sie sich kein nagelneues Gerät zulegen möchten, aber auch keinen Metalldetektor mieten wollen, haben Sie immer noch die Möglichkeit, sich für ein gebrauchtes Modell zu entscheiden. Das Angebot ist diesbezüglich gar nicht klein, denn Gründe, die für einen Verkauf eines Detektors sprechen, gibt es genug. Vielleicht ist einfach keine Zeit mehr für die Suche vorhanden, vielleicht hat das Interesse an diesem Hobby schlicht und ergreifend nachgelassen. Viele ehemalige Einsteiger, die sich für die Suche mehr und mehr begeistern, tauschen ihr ursprüngliches Anfängergerät gegen einen professionellen Detektor aus und verkaufen das nicht mehr benötigte Gerät. Aber ist es wirklich empfehlenswert, sich für einen gebrauchten Detektor zu entscheiden?

Abstriche in Kauf nehmen

Der Kauf eines gebrauchten Detektors spart natürlich erst einmal bares Geld; trotzdem müssen Sie bei der Nutzung des Gerätes in den meisten Fällen einige Nachteile in Kauf nehmen. Handelt es sich um einen privaten Verkäufer, der den Detektor beispielsweise über eine Kleinanzeige oder im Internet bei einem Aktionshaus anbietet, müssen Sie auf jegliche Garantie verzichten. Versteckte oder auch erst später auftretende Fehler und Mängel sind also immer möglich. Außerdem, und dies ist nach unserem Vergleich für uns das wohl wichtigste Argument, handelt es sich bei einem gebrauchten Detektor häufig um ein Gerät mit einer veralteten Technik. Der bisherige Nutzer hat sich dann vermutlich für ein Nachfolgermodell entschieden und möchte sein altes Gerät einfach loswerden. Solche Metalldetektoren eignen sich vielleicht, um sich mit dem Hobby vertraut zu machen, oder für Kinder, aber sicherlich nicht für eine ambitionierte und letztendlich auch erfolgreiche Suche.

Die Vorteile von neuen Geräten

Beim Kauf eines neuen Detektors bekommen Sie vom Händler die volle Garantie, sollte also einmal etwas nicht stimmen, übernimmt der Anbieter die Abwicklung der Garantieleistungen. Außerdem können Sie sich bei einem neuen Metallsuchgerät natürlich für die aktuellste Technik entscheiden.

Kann ich eigentlich auch einen Metalldetektor selber bauen?

Diese Frage haben wir uns in unserem Vergleich auch gestellt und uns diesbezüglich gründlich umgehört. Unsere Antwort nach einem ausführlichen Vergleich: Prinzipiell ist es schon möglich, dass Sie einen Detektor selbst entwerfen und bauen. Im Handel bekommen Sie die erforderlichen Materialien, so dass Sie mit relativ wenig Aufwand und einfachsten Mitteln tatsächlich einen Detektor bauen können. Sie haben dann allerdings ein Gerät für den Hausgebrauch, das in erster Linie dem Spaß an der Freude dient und für eine wirklich erfolgreiche Suche wohl kaum geeignet ist. Eine nette Spielerei eben oder eine kurzzeitige Beschäftigung für Ihre Kinder, mehr ist von einem Detektor Marke Eigenbau nicht zu erwarten. Zwar ist die Technik an sich nicht übermäßig kompliziert, es erfordert jedoch ein Höchstmaß an technischem Verständnis und Know-how, um aus den erforderlichen Materialien ein wirklich funktionstüchtiges Gerät bauen zu können.

Für Bastelfans: Wie baue ich einen Metalldetektor selbst?

711ucHJabJL._SL1500_Besorgen Sie sich im örtlichen Handel oder im Internet zunächst einmal einen speziellen Bausatz, der auch gleich eine passende Bauanleitung mitbringt. Meist handelt es sich dabei um einen Ferritstab, um den Kupferlackdraht gewickelt wird und der dann an eine Batterie angeschlossen werden muss. So erzeugen Sie das erforderliche Magnetfeld. Wenn bei der Suche Metall in dieses Magnetfeld gerät, leuchtet die entsprechende LED auf. In der Regel werden solche Bausätze mit einer Platine geliefert, so dass Sie alle Teile einfach anlöten müssen. Es gibt aber auch Bausätze mit einer oszillierenden Spule, die dann ein schwingendes Magnetfeld erzeugen. Je nachdem, welches Metall gerade geortet wird, verändern sich diese Schwingungen. Solche Bausätze sind relativ einfach konzipiert und auch für Anfänger geeignet. Natürlich können Sie auf ein solches Set auch verzichten und sich alle Materialien plus Anleitung selbst zusammenstellen.

Kann ich mich auch in Gewässern auf die Suche machen?

Mit flachen Gewässern sind beispielsweise Uferzonen an Flüssen und Seen, Pfützen oder auch nasse Wiesen gemeint. Und ganz ehrlich: Für einen durchschnittlichen Nutzer reichen diese Geräte auch auf jeden Fall aus. Sie lassen sich zudem fast immer auch für die beliebte Suche am Strand verwenden.

Für spezielle Ansprüche

Natürlich bekommen Sie im Fachhandel auch Detektoren, die wasserdicht bis in eine Suchtiefe von fünf Metern oder mehr sind. Ein solcher Unterwasser Metalldetektor hat aber erstens natürlich seinen Preis und ist zweitens vorwiegend für Profis oder für Menschen, die in unmittelbarer Nähe eines Gewässers wohnen, gedacht.
Darüber hinaus finden sich im Fachhandel auch Metalldetektoren für Taucher, die salzwassertauglich sind und selbst in Tiefen von 60 Metern noch verwendet werden können. Dabei handelt es sich aber um ein Equipment, das sich nicht an den durchschnittlichen Nutzer, sondern an besondere Ansprüche richtet. Darum haben wir solche Detektoren in unserem Vergleich auch nicht berücksichtigt.

Bekannte und günstige Hersteller

Garrett

Ein Garrett Metalldetektor ist fast schon ein Garant für Zuverlässigkeit und eine erfolgreiche Suche. Der Hersteller bietet in seinem großen Sortiment ein sehr umfangreiches und vielfältiges Angebot an Detektoren, die nahezu alle Anforderungen befriedigen. Auffallend ist, dass selbst die günstigsten Modelle, für die Sie weniger als 200,00 Euro ausgeben müssen, mit erstaunlich zahlreichen begeisterten Bewertungen punkten können. Verbraucher lobten die hervorragende Funktionalität und die einfache Bedienbarkeit, viele Kunden äußerten sogar, dass die Geräte „einfach Spaß machen“.

Auch für echte Profis
Dass sich der Hersteller aber nicht nur auf Mittelklasse-Detektoren spezialisiert hat, zeigt eindrucksvoll die Bandbreite der aktuellen Produktpalette. Der teuerste Garrett Metalldetektor schlägt mit knapp 2.500,00 Euro zu Buche und wurde für professionelle Forscher konzipiert. Doch auch im Mittelklasse-Segment finden sich hier viele interessante Metallsuchgeräte, die oft erstaunlich viel Zubehör mitbringen. Als einer der wenigen Hersteller liefert Garrett nämlich oft einen Kopfhörer mit, außerdem gehört zu vielen Sets ein ausführliches „Handbuch für die Schatzsuche“ oder eine praktische Tasche zum Verstauen.

Seben

Ein Seben Metalldetektor schont definitiv Ihren Geldbeutel, denn günstiger kann ein solches Gerät gar nicht sein. Schon für weniger als 40,00 Euro erhalten Sie einen Detektor, der bei den zahlreichen Nutzern hervorragend ankommt und in nahezu allen Erfahrungsberichten positiv glänzen kann. Die Geräte überzeugen mit akustischen und optischen Fundstückanzeigen, schaffen es bei großen Objekten immerhin in eine maximale theoretische Suchtiefe von bis zu 60 Zentimetern (etwas teurere Geräte des gleichen Anbieters: bis zu 2,5 Meter) und ermöglichen sogar die Suche im flachen Wasser.

Ideale Einsteigergeräte
Ein Seben Metalldetektor ist das ideale Einsteigergerät für Anfänger und Ungeübte und darüber hinaus für Kinder und Jugendliche sehr gut geeignet. Sollte die Schatzsuche wider Erwarten doch keinen Spaß machen oder lässt die anfängliche Begeisterung nach, müssen Sie sich nicht über eine unnötig hohe Geldausgabe ärgern. Qualitativ und funktionell können die Geräte in ihrer Preisklasse jedenfalls locker mit vergleichbaren Detektoren mithalten.

Fisher

Mit einem Fisher Metalldetektor treffen Sie ebenfalls eine hervorragende Wahl. Schon seit 1932 stellt der Anbieter leistungsstarke und hochwertige Detektoren her und kann somit auf ein Höchstmaß an Erfahrung zurückblicken. Die Modelle der aktuellen Generation verfügen fast alle über eine optische Anzeige. Trotzdem unterscheiden sich die einzelnen Geräte in ihrer Ausstattung und mit ihrem Funktionsumfang teilweise sehr. Von einfachen Einsteigerdetektoren mit einer eher schlichten und überschaubaren Ausstattung über Geräte mit höchster Sensitivität, die sich vor allem für die Münzsuche eignen, bis hin zu Detektoren mit Spezialprogrammen zur Ortung von tief liegenden und größeren Gegenständen: Grundsätzlich überzeugt jeder Fisher Metalldetektor mit einer robusten Verarbeitung und einer hochmodernen Technik.

Qualität hat eben ihren Preis
Auch wenn wir in diesem Abschnitt gute und gleichzeitig günstige Hersteller vorstellen: Die Marke Fisher hat ihren Preis und ist nicht gerade ein Schnäppchen. Letztendlich rechnet sich das wirklich faire Preis-Leistungs-Verhältnis aber, denn der Anbieter legt auf eine anspruchsvolle und langlebige Qualität großen Wert.

Bounty Hunter

Der Markenname Bounty Hunter klingt bereits sehr abenteuerlich, was vom Anbieter sicherlich auch so gewollt ist. Im Sortiment finden Sie recht preisgünstige Einsteiger- und Junior-Modelle für unter 100,00 Euro, aber auch professionellere Metallsuchgeräte für mehr als 300,00 Euro. Gut gefällt uns, dass Bounty Hunter jede Menge Zubehör anbietet. Ob praktische Tragetasche oder Werkzeug-Set mit Schaufel und einem Fundbeutel zum Ausgraben, Verstauen und Transportieren wertvoller Funde, hier dürfen sich ehrgeizige Schatzsucher wie im Paradies fühlen.

Kunden und Nutzer vergaben an Detektoren von Bounty Hunter nahezu ausschließlich gute bis sogar sehr gute Noten. Die wenige Kritik bezieht sich eigentlich immer auf einen mangelnden Erfolg bei der Suche. Ob dies aber dem Gerät zuzuschreiben ist oder doch eher an dem vielleicht ungeeigneten Standort liegt, lässt sich natürlich schlecht sagen. Insgesamt sind diese Detektoren aber sehr empfehlenswert.

Teknetics

Teknetics liegt im mittleren Preissegment gerade so an der Grenze, dafür erhalten Sie aber ein Gerät, auf das wohl in jeglicher Hinsicht Verlass ist. Schon seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts produziert die Firma anspruchsvolle und sehr hochwertige Detektoren, die technisch stets auf dem neuesten Stand sind. Der Hersteller verspricht, dass die Geräte bei einem niedrigen Stromverbrauch und einem geringen Gewicht dennoch sehr leistungsstark und effizient arbeiten, was wohl auch zu stimmen scheint. Die Detektoren werden besonders häufig in gebrauchtem Zustand zum Verkauf angeboten, so dass Sie durchaus das eine oder andere Schnäppchen machen können, sofern es sich um eine einwandfreie Qualität handelt.

Kundenservice nicht ganz optimal
Bei unseren Recherchen stießen wir auch auf die Internetpräsenz des Unternehmens, die allerdings mehr als bescheiden ausfällt. Das Kontaktformular lässt sich beispielsweise überhaupt nicht aufrufen, Informationen über einen Kundenservice oder eine Reparaturwerkstatt suchten wir vergeblich. Übrigens: Genau wie die Marken Bounty Hunter und Fisher gehört auch Teknetics zum Mutterkonzern „First Texas Products Firma“ im US-amerikanischen El Paso.

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Unser Vergleich umfasste mehrere Teile, die zusammen überhaupt erst einen aussagekräftigen Vergleich möglich machten. Welche Teile beziehungsweise Kategorien das genau sind, erfahren Sie aus den nächsten Abschnitten dieses Ratgebers.

Vergleich-Kriterien

Qualität und Verarbeitung

Aus welchem Material bestehen Gehäuse, Griff und Armstütze? Macht der Detektor einen robusten und belastbaren Eindruck oder handelt es sich um eine wackelige und instabile Angelegenheit? Wurden äußere Fehler oder Mängel festgestellt?

Ausstattung und Funktionen

Ein sehr großer Funktionsumfang muss nicht immer von Vorteil sein, aber reicht eine schlichte Ausstattung wirklich aus? Welche Einstellungsmöglichkeiten müssen oder sollten vorhanden sein, auf welche Features können Nutzer eher verzichten?

Bedienung und Nutzerkomfort

Wie wichtig ein komfortables und nicht zu kompliziertes Handling bei einem Detektor ist, haben wir in diesem Ratgeber schon geklärt. Unser Vergleich zeigt Ihnen aber auch, welche Metallsuchgeräte sich besonders einfach und nutzerfreundlich bedienen lassen.

Reichweite und Eindringtiefe

In dieser Kategorie unterscheiden sich die Detektoren zum Teil sehr deutlich. Dabei sind Faktoren wie Reichweite und Eindringtiefe für Sie als Nutzer doch sehr wichtig, denn von ihnen hängt es ab, wie erfolgreich die Suche nach interessanten Gegenständen überhaupt ist.

Robustheit

Bei einigen sehr günstigen Detektoren sind die Sonden extrem empfindlich und das Gestänge recht wackelig, so dass keine allzu lange Lebensdauer zu erwarten ist. Wir haben uns die Geräte daher einmal etwas genauer angesehen. Außerdem wollten wir wissen, ob und eventuell bis zu welcher Tiefe die Detektoren wasserdicht (Unterwasser Metalldetektor) sind.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Ob bei der Gartenarbeit verlorener Ehering oder die Hoffnung auf einen vergrabenen Schatz: Mit einem guten Detektor lassen sich viele Gegenstände finden.
  • Die modernen Geräte gelten als sehr zuverlässig und praxistauglich.
  • Nach einer Eingewöhnungsphase ist die Bedienung recht einfach.
  • Viele Einstell- und Filtermöglichkeiten erleichtern die Suche.
  • Gute Detektoren sind heutzutage gar nicht mehr teuer.

Nachteile

  • Wer sich für ein minderwertiges Billigmodell entscheidet, sollte sich keine großen Hoffnungen auf einen wertvollen Fund machen.

Wo kaufe ich am besten meinen Metalldetektor günstig?

Bei einem Metalldetektor handelt es sich um ein sehr spezielles Produkt, das Sie nicht einmal eben im Warenhaus um die Ecke bekommen können. Falls die Geräte überhaupt im lokalen Handel angeboten werden, dann nur in Fachgeschäften. Hier erwartet Sie zwar in der Regel eine professionelle Beratung, dafür ist die Auswahl aber meist doch sehr begrenzt. Suchen Sie also beispielsweise nach einem Detektor von unserer Bestenliste oder nach einem Gewinner, kann es passieren, dass Sie nicht fündig werden, weil der Händler eben andere Modelle in seinem Sortiment führt.

Einen Metalldetektor online kaufen
Deutlich größer ist die Auswahl natürlich im Internet, hier stehen Ihnen nahezu alle Metallsuchgeräte zur Verfügung, die überhaupt am Markt angeboten werden. Außerdem sind die Preise häufig wesentlich niedriger als in einem erlesenen Fachgeschäft. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass Sie sich an einen seriösen und nach Möglichkeit zertifizierten Händler wenden. Große Internet-Warenhäuser sind eine empfehlenswerte Option, denn dort genießen Sie einen umfangreichen Käuferschutz. Bei vermeintlichen Schnäppchen zu Sensationspreisen und einem Anbieter, der keine Referenzen vorzuweisen hat, ist auf jeden Fall Vorsicht geboten.

Testsieger: Institute, Magazine

Bei einem derart komplexen technischen Gerät wie bei einem Metalldetektor haben wir uns auch die aktuellen Tests und Bewertungen anderer Portale, Institute und Verbraucher angeschaut.

Leider gibt es bisher noch keinen Bericht von Stiftung Warentest zum Thema Metalldetektoren. Da diese Geräte aber zunehmend beliebter werden, ist in absehbarer Zeit sicherlich mit einem entsprechenden Test zu rechnen. Schauen wir uns das durchschnittliche Ergebnis aller anderen Testportale und Experten an, stellen wir Folgendes fest: Die Marken Bounty Hunter und Garrett schnitten ausgezeichnet ab und gelten vielerorts als Testgewinner. Bei Bounty Hunter wird vor allem das erstklassige Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt. Kaum schlechter schneidet übrigens die Marke Seben ab, auch sie scheint in diesem Bereich sehr empfehlenswert zu sein.

Fünf Gründe für den Vergleich

  • Für Laien ist das technische Innenleben eines Detektors oft unverständlich. Wir sagen, was die Geräte wirklich können.
  • Liegt der Detektor gut in der Hand, ist er nicht zu schwer? Unser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Metallsuchgeräte besonders nutzerfreundlich sind.
  • Erfahren Sie, ob die Detektoren in der Praxis wirklich Gegenstände orten.
  • Vor dem Kauf sollten Sie die wichtigsten Einstellmöglichkeiten kennen.
  • Die Qualität der Verarbeitung zeigt sich oft erst während der Nutzung.

Test-Übersicht (Testsieger 2019)

TESTMAGAZIN: Besteht aktuell ein Test? Testsieger aus dem Jahr:
Stiftung WarentestNein, noch nicht.2019
OKO-TESTNein, noch nicht.2019
ETM TestmagazinNein, noch nicht.2019

Wir werden die Tabelle natürlich aktualisieren.